Unser

Gottesdienst

Der Gottesdienst an jedem Sonntag ist Zentrum und Mittelpunkt unserer Gemeinde. Wir verstehen den sonntäglichen Gottesdienst zuerst als einen Dienst Gottes am und für den Menschen. Im Gottesdienst spricht Gott sein Evangelium von Jesus Christus in der Predigt und in den Heiligen Sakramenten den Gläubigen zu und stärkt und erhält sie so im rechtfertigenden Glauben. Denn der Glaube kommt und besteht allein durch das Wort und das Handeln Gottes.

Die Anfangszeiten unserer Gottesdienste sind in der Regel 9:30 Uhr oder 11:00 Uhr. Genaue Zeiten zum aktuellen Sonntag finden Sie hier:

Die Frohe Botschaft

Im Zentrum steht das Evangelium – die Frohe Botschaft – vom gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus, der unter uns gegenwärtig ist.

Heiliges Abendmahl

Jeder zweite Gottesdienst beinhaltet in der Regel die Feier des Heiligen Abendmahls – „Lutherische Messe“ – und den Zuspruch der Absolution in der allgemeinen Beichte.

Liturgie und Gesang

Unsere Gottesdienste werden nach frühchristlicher apostolischer Tradition und lutherischer Liturgie gefeiert. Unser Sing- und Bläserchor und unsere Orgel begleiten den Gottesdienst musikalisch.

Maria von Magdala kam zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie berichtete, was er ihr gesagt hatte.

Johannes 20, 18 – Monatsspruch für April 2022

Liebe Gemeinde, liebe Leser!

Die Welt ist voll von Dingen, die uns Angst machen, die uns in Sorge versetzen und die uns regelrecht überfordern, weil sie unser Leben, unsere Pläne, Wünsche und Erwartungen durcheinanderbringen. Das merken wir am deutlichsten an der mittlerweile seit zwei Jahren andauernden Korona-Krise und an jüngsten Ereignissen durch den Krieg in der Ukraine. Die Folgen sind nicht absehbar. Hinzu kommen ganz persönliche Schicksalsschläge, die uns mental und physisch an unsere Grenzen bringen.

Aber wie lässt sich dieser Kreislauf durchbrechen? Die Katastrophen und Krisen in dieser Welt und die persönlichen Schicksalsschläge werden ja nicht aufhören. Der Monatsspruch für April erinnert und vergegenwärtigt uns, dass diese Durchbrechung nur von außen kommen kann.

Die Jünger Jesu und die Frauen, die zuerst am Grab waren und dem Auferstandenen zuerst begegneten waren nach dem schrecklichen Tod Jesu am Kreuz verzweifelt. Auch ihr Glaube und ihre Hoffnungen müssen sich nach der Katastrophe am Kreuz angefühlt haben, als wären sie mit Christus gestorben. Sogar als der Auferstandene den Jüngern mehrfach erschien und als er gen Himmel fuhr waren immer noch Zweifel da. Hoffnungslosigkeit und Zweifel, die auch uns immer wieder überkommen und aus denen wir aus eigener Kraft nicht herauskommen.

Durchbrochen wird dieser Strudel des Abgrunds nur von außen, indem uns Gott immer wieder anspricht, uns tröstet, uns neue Perspektiven gibt und Erfahrungen seiner Gegenwart schenkt. Solange wir in dieser unsicheren und schuldbeladenen Welt leben ist es unerlässlich, dass wir diesen Zuspruch Gottes immer wieder hören und erfahren. Jesus sagt: In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Johannes 16, 33)

Unser Glaube braucht Pflege, muss gestärkt und bewahrt werden! Und dies geschieht durch Erfahrungen mit und durch den, an dem unser Glaube hängt. „Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“ (1. Johannes 5, 4) Maria von Magdala konnte auch nur weitersagen, was sie selbst gesehen und was Jesus ihr gesagt hatte.

Diese tröstende Glaubensstärkung und erfüllenden Glaubenserfahrungen will Gott uns immer wieder schenken. Ich bin gewiss, dass er sie uns auch weiterhin schenkt, weil sie uns durch die Zeit und durch diese unsichere Welt tragen. „Ich aber habe für dich gebeten, daß dein Glaube nicht aufhöre.“ (Lukas 22, 32) Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“, vergewissert uns der Auferstandene. (Matthäus 28, 20) Und er führt uns das wunderbare Ziel unseres Glaubens vor Augen, unsere Erlösung und Anteil am ewigen Leben, das er für uns erworben hat.

Möge die Botschaft von der Auferstehung unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus in der Dunkelheit dieser Welt und in unserem Leben immer wieder neu hereinbrechen und unsere Herzen mit Trost und Hoffnung erfüllen. Gott schenke uns seinen Heiligen Geist, dass auch wir in einer trostlosen und vergehenden Welt als seine Zeugen die Osterbotschaft verkündigen!

Ihr / Euer Pfr. Tino Bahl

Evangelisch-lutherische

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