Unser

Gottesdienst

Der Gottesdienst an jedem Sonntag ist Zentrum und Mittelpunkt unserer Gemeinde. Wir verstehen den sonntäglichen Gottesdienst zuerst als einen Dienst Gottes am und für den Menschen. Im Gottesdienst spricht Gott sein Evangelium von Jesus Christus in der Predigt und in den Heiligen Sakramenten den Gläubigen zu und stärkt und erhält sie so im rechtfertigenden Glauben. Denn der Glaube kommt und besteht allein durch das Wort und das Handeln Gottes.

Die Anfangszeiten unserer Gottesdienste sind in der Regel 9:30 Uhr oder 11:00 Uhr. Genaue Zeiten zum aktuellen Sonntag finden Sie hier:

Die Frohe Botschaft

Im Zentrum steht das Evangelium – die Frohe Botschaft – vom gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus, der unter uns gegenwärtig ist.

Heiliges Abendmahl

Jeder zweite Gottesdienst beinhaltet in der Regel die Feier des Heiligen Abendmahls – „Lutherische Messe“ – und den Zuspruch der Absolution in der allgemeinen Beichte.

Liturgie und Gesang

Unsere Gottesdienste werden nach frühchristlicher apostolischer Tradition und lutherischer Liturgie gefeiert. Unser Sing- und Bläserchor und unsere Orgel begleiten den Gottesdienst musikalisch.

Geistliches Wort

Das gekreuzigte Virus

Eine feste Burgmauer diente im Mittelalter dazu, sich vor Feinden zu schützen. Niemand konnte den Menschen drinnen etwas anhaben. Wer die Burg verließ, begab sich in Lebensgefahr. Derzeit ist unser Feind das Corona Virus. Und auch wir bauen Mauern. Wir isolieren uns und gehen notfalls in Quarantäne. Ja, wir müssen zu Ostern sogar in einigen Gemeinden auf den höchsten unserer Festgottesdienste verzichten. Wie lange können wir das durchhalten? Wir sind einfach ausgehungert. Brechen wir ohne Impfschutz aus, kann der Feind eindringen.

Es gibt aber ein Virus, das viel tödlicher ist als Corona und seine Mutationen. Das überwindet alle von Menschen errichteten Mauern und hat uns bereits infiziert. Wir haben uns von Gott abgenabelt und wollen unsere eigenen Herren sein. Wir entscheiden eigenmächtig, was gut für uns ist. Wenn wir anderen helfen, klopfen wir uns selbst auf die Brust. Dagegen gibt es keine Schutzimpfung – das wird mit den Genen weitergegeben.

Infiziert sind wir zwar alle, aber als Christen haben wir ein Mittel gegen diese Krankheit zum Tode: das Vertrauen auf die Lebenshingabe des Jesus Christus. Er hat die tödliche Folge unserer Auflehnung gegen Gott auf sich genommen. Für alle Menschen starb er stellvertretend am Kreuz. Damit ist das Virus des Bösen gekreuzigt. Als vom Tod Auferstandener ist Christus unser Retter. In ihm siegt das Leben über den Tod. Das feiern Christen zu Ostern – auch wenn die Kirchen diesmal leer bleiben müssen.  

Christus ist auferstanden – Halleluja!

Regina Masny

Evangelisch-lutherische

Christus 
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