Unser

Gottesdienst

Der Gottesdienst an jedem Sonntag ist Zentrum und Mittelpunkt unserer Gemeinde. Wir verstehen den sonntäglichen Gottesdienst zuerst als einen Dienst Gottes am und für den Menschen. Im Gottesdienst spricht Gott sein Evangelium von Jesus Christus in der Predigt und in den Heiligen Sakramenten den Gläubigen zu und stärkt und erhält sie so im rechtfertigenden Glauben. Denn der Glaube kommt und besteht allein durch das Wort und das Handeln Gottes.

Die Anfangszeiten unserer Gottesdienste sind in der Regel 9:30 Uhr oder 11:00 Uhr. Genaue Zeiten zum aktuellen Sonntag finden Sie hier:

Die Frohe Botschaft

Im Zentrum steht das Evangelium – die Frohe Botschaft – vom gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus, der unter uns gegenwärtig ist.

Heiliges Abendmahl

Jeder zweite Gottesdienst beinhaltet in der Regel die Feier des Heiligen Abendmahls – „Lutherische Messe“ – und den Zuspruch der Absolution in der allgemeinen Beichte.

Liturgie und Gesang

Unsere Gottesdienste werden nach frühchristlicher apostolischer Tradition und lutherischer Liturgie gefeiert. Unser Sing- und Bläserchor und unsere Orgel begleiten den Gottesdienst musikalisch.

Es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen. In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller.

(1. Korinther 12, 6-7)

SELK  in  Ostwestfalen-Lippe: Zusammenarbeit  zum  Wohle  aller

Liebe Gemeindeglieder, liebe Freundinnen und Freunde,

„da waren’s nur noch drei“ – drei Pfarrer nämlich, die für die ehemals fünf Pfarrbezirke in unserer Region zuständig sind: Tino Bahl, Andreas Volkmar und ich selbst.

„Fachkräftemangel“ heißt das in anderen Branchen. An vielen Stellen in unserem Land merken wir gerade, dass geburtenstarke Jahrgänge in den Ruhestand gehen und nur wenige Jüngere nachkommen. In unserer ganzen Kirche versuchen wir darum, die Arbeit neu zu verteilen und mit weniger Pfarrern auszukommen – in unserem Kirchenbezirk mit elf statt vorher sechzehn. Gemeinden, die eine eigene Pfarrstelle bekamen, als ich vor 35 Jahren Pfarrer wurde, tun sich jetzt wieder mit anderen Gemeinde zu größeren Pfarrbezirken zusammen.

Manches wird dadurch schwieriger. Die Arbeitszeit der verbleibenden Pfarrer ist begrenzt. Lektorinnen und Lektoren sind bei der Leitung von Gottesdiensten vermehrt gefordert. Gottesdienste werden auch zu ungewohnten Zeiten oder gemeinsam mit Nachbargemeinden stattfinden. Manches wird künftig ohne Pfarrer stattfinden müssen.

Bei einem Vorstandstreffen in Bielefeld präsentierte einer der Anwesenden den anderen eine ganze Liste von Dingen, mit denen die Gemeinden unserer Region durch die notwendige stärkere Zusammenarbeit aber auch bereichert werden. Schon jetzt ist davon etwas im gemeinsamen Konfirmandenkurs zu sehen. Häufigere gegenseitige Einladungen werden unser Miteinander stärken, und das gemeinsame Gotteslob von Vielen ist einfach für alle eine Freude.

Bei all dem ist es aber trotzdem gut, auf der einen Seite Gott inständig um neue Arbeiter in seiner Ernte zu bitten und ihm auf der anderen zu vertrauen, dass er aus scheinbar Unbedeutendem und unter schwierigsten Verhältnissen Segensreiches wirken kann.

Ich bete darum, dass uns die Augen dafür geöffnet werden, und wünsche Ihnen ein fröhliches „Nun freut euch lieben Christen g’mein“, wo Gott unseren Blick wendet auf das, was er uns schenkt.

Mit herzlichen Grüßen aus Rabber sage ich „Gott befohlen“,

Ihr Superintendent Bernd Reitmayer

Evangelisch-lutherische

Christus 
Gemeinde
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