Unser

Gottesdienst

Der Gottesdienst an jedem Sonntag ist Zentrum und Mittelpunkt unserer Gemeinde. Wir verstehen den sonntäglichen Gottesdienst zuerst als einen Dienst Gottes am und für den Menschen. Im Gottesdienst spricht Gott sein Evangelium von Jesus Christus in der Predigt und in den Heiligen Sakramenten den Gläubigen zu und stärkt und erhält sie so im rechtfertigenden Glauben. Denn der Glaube kommt und besteht allein durch das Wort und das Handeln Gottes.

Die Anfangszeiten unserer Gottesdienste sind in der Regel 9:30 Uhr oder 11:00 Uhr. Genaue Zeiten zum aktuellen Sonntag finden Sie hier:

Die Frohe Botschaft

Im Zentrum steht das Evangelium – die Frohe Botschaft – vom gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus, der unter uns gegenwärtig ist.

Heiliges Abendmahl

Jeder zweite Gottesdienst beinhaltet in der Regel die Feier des Heiligen Abendmahls – „Lutherische Messe“ – und den Zuspruch der Absolution in der allgemeinen Beichte.

Liturgie und Gesang

Unsere Gottesdienste werden nach frühchristlicher apostolischer Tradition und lutherischer Liturgie gefeiert. Unser Sing- und Bläserchor und unsere Orgel begleiten den Gottesdienst musikalisch.

von Pastor Bahl

Geistliches Wort

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Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe.

Philipperbrief 4, 4.5b – wochenspruch zum 4. advent

Liebe Gemeinde, liebe Leser!

Das sich dem Ende neigende Jahr hatte es in sich: für die ganze Welt, für unser Land, für Sie / für Dich, für uns alle. Manche Sorge um die Existenz, mancher Schmerz um einen verlorenen Menschen, manche Krankheitsdiagnose, manche Angst um die Zukunft, aber auch manche Schuld lastet schwer auf unserem Herzen.

Da scheint der Versuch, unsere Herzen mit der Freude im Herrn zu erfüllen, gerade so, als wollte man Wasser dazu überreden, es sollte brennen. Es ist unmöglich, dass sich ein Herz in Gott freut, das nicht zuvor an ihn glaubt, denn Freude in Gott ist eine Folge und Frucht des Glaubens.

Ein Herz, das seine Freude in vergänglichen Dingen sucht oder sich in seinem Gewissen schuldig findet, kommt niemals zu der Zuversicht und Freude, dass Gott gnädig und gütig ist und väterlich an uns handelt, indem er ohne unsere Verdienste seine Güter so reichlich über uns ausgießt und uns versorgt.

Diesen gnädigen und gütigen Gott können wir nur in Jesus Christus ergreifen und im Evangelium fassen und glauben. Denn was sagt uns das Evangelium anderes zu, als dass Christus uns gegeben sei, dass ER unsere Sünde auf sich nehme, ER unser Fürsprecher bei Gott ist und durch IHN unsere Sünde vergeben und wir mit Gott versöhnt sind. Vor allem, wenn Gott uns Christus gegeben hat, wie viel mehr sollte er uns nicht auch alles geben, was wir zum Leben brauchen?

Durch IHN haben wir keine Ursache und keinen Grund, uns zu sorgen oder zu ängstigen, weil ER uns zeigt, dass wir den Gott zum Vater haben, der alle Dinge in seiner Hand hat, auch die, die uns bedrängen und erschüttern.

Dieser Herr ist uns nahe, auch wenn wir IHN nicht sehen oder spüren!

Darum lasst uns immer fröhlich auf IHN bauen, auch und besonders in dieser Zeit, als solche, die wahren Grund zur Freude besitzen und gewiss sind, dass sie allezeit genug an Leib und Seele haben werden und einen gnädigen Gott ihren Vater nennen dürfen. Lasst uns unsere Sorgen und Ängste im Gebet auf Ihn werfen und ihn bitten, auszurichten, was wir mit unserem Sorgen ausrichten wollen, damit er es ausrichte.

So singen wir Christen zuversichtlich und voller Freude allen Dingen zum Trotz: „Gelobet seist du Jesu Christ, dass du Mensch geboren bist … er führt uns aus dem Jammertal, er macht uns Erben in sein’m Saal. Kyrieleis.“ Diese Zuversicht und Freude regiere unsere Herzen, dass wir Christus für größer und Mächtiger erachten, als alle Traurigkeit und alle unsere Sünde. Alles, was Christus getan hat und noch tun wird, dass gilt uns, mit dem Ziel, dass wir erlöst werden.

Gott gebe uns seine Gnade, dass wir dies fassen und behalten mögen und ER uns allewege mit rechter und ewiger Freude erfülle. In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine gesegnete Adventszeit, ein fröhliches Weihnachtsfest und ein behütetes neues Jahr!

Ihr / Euer Pfr. Tino Bahl

Evangelisch-lutherische

Christus 
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